Digitally Done
Kostenloses Werkzeug

Verkaufspreis-Rechner Gastronomie

Tragen Sie den Wareneinsatz einer Speise ein. Der Rechner ermittelt den Verkaufspreis, der Wareneinsatz, Steuer und Zielrendite deckt.

Das Werkzeug rechnet vollständig in Ihrem Browser. Es werden keine Eingaben an uns übertragen und nichts gespeichert.

Lieber abgeben? Unsere Preise – ab 59 € im Monat für die laufende Buchhaltung, ab 39 € für die Lohnabrechnung, ohne Mindestlaufzeit.

MENÜPREIS Wareneinsatz je Gericht+Personal, Energie, Miete, Schwund+Ihr Aufschlag=Menüpreis, netto und bruttoSpeisen 7 % seit 2026, Getränke weiter 19 %

Tragen Sie den Wareneinsatz einer Speise ein. Der Rechner ermittelt den Verkaufspreis, der Wareneinsatz, Steuer und Zielrendite deckt.

Verkaufspreis, der den Wareneinsatz deckt und die gewünschte Wareneinsatzquote bzw. den Kalkulationsfaktor erreicht.

Beim finalen Menüpreis von 9,99 € entspricht der Wareneinsatz effektiv 30,0 % des Nettopreises. Rohertrag pro Portion (netto, vor Personal- und Gemeinkosten): 6,53 € .

Speisen (In-Haus & To-Go) unterliegen durchgehend 7 %. Getränke unterliegen grundsätzlich dem Regelsteuersatz von 19 %. Eine Ausnahme gilt beim Außer-Haus-Verkauf von Kuhmilch und Milchmischgetränken mit mind. 75 % Kuhmilchanteil (z. B. Cappuccino To Go) – hier greifen 7 %. Pflanzliche Milchalternativen oder Getränke vor Ort bleiben bei 19 %.

Kalkulationshilfe · keine steuerliche oder rechtliche Beratung

Tipps zur Gastronomie-Kalkulation

So kalkulieren erfolgreiche Gastronomen ihre Preise – und warum viele dabei Fehler machen.

Wareneinsatzquote: Richtwerte kennen

Speisen liegen typischerweise bei 25–35 % Wareneinsatzquote, Getränke bei 15–25 %. Wer dauerhaft über 35 % liegt, hat entweder zu niedrige Preise oder zu hohen Schwund – beides kostet Gewinn.

Kalkulationsfaktor vs. Quote

Beide Methoden führen zum gleichen Ergebnis: Ein Faktor von 3,33 entspricht einer Quote von 30 %. Der Faktor ist in der Praxis schneller im Kopf, die Quote besser für Controlling und Benchmarks.

Den richtigen Steuersatz ansetzen

Seit dem 1. Januar 2026 gelten auf Speisen durchgehend 7 % – im Haus wie außer Haus. Die alte Unterscheidung zwischen Verzehr vor Ort mit 19 % und Mitnahme mit 7 % ist entfallen (Steueränderungsgesetz 2025). Getränke bleiben bei 19 %. Immer brutto kalkulieren und netto kontrollieren.

Preisrundung als Psychologie

Charme-Preise (X,90 €) wirken günstiger als glatte Preise. Bei Premiumgerichten können runde Preise (12 €, 18 €) dagegen hochwertiger wirken. Der Rechner bietet beide Varianten.

Schwund einkalkulieren

Verderbliche Waren haben Schwund durch Überproduktion, Verderb und Portionierungsverluste. Realistisch sind 5–15 % je nach Produkt. Erhöhen Sie den Wareneinsatz entsprechend, bevor Sie kalkulieren.

Buchhaltung als Kontrollwerkzeug

Der Rechner hilft bei der Preisfindung – aber nur eine saubere Buchhaltung zeigt, ob die Kalkulation in der Praxis aufgeht. Monatliche Auswertungen von Wareneinsatz und Rohertrag sind Pflicht.

Häufige Fragen zur Gastronomie-Kalkulation

Welcher Steuersatz gilt 2026 auf Speisen?

7 %, im Haus wie außer Haus. Seit dem 1. Januar 2026 ist die

Unterscheidung nach dem Ort des Verzehrs entfallen. Maßgeblich ist der

Zeitpunkt der Leistung, nicht das Rechnungsdatum.

Und auf Getränke?

19 %. Ausgenommen sind Milchmischgetränke mit mindestens 75 % Milchanteil

und Leitungswasser im Außer-Haus-Verkauf – dort gelten 7 %. Pflanzliche

Milchalternativen bleiben bei 19 %.

Wareneinsatzquote oder Kalkulationsfaktor – was ist besser?

Beide führen zum selben Ergebnis. Der Faktor 3,33 entspricht einer Quote

von 30 %. Der Faktor geht im Kopf schneller, die Quote lässt sich besser

mit Vorjahreszahlen und Branchenwerten vergleichen.

Warum liegt mein Rohertrag unter der Kalkulation?

Fast immer am Schwund: Überproduktion, Verderb, Portionierungsverluste

und Personalverzehr. Realistisch sind 5 bis 15 % je nach Produkt. Wer

den Wareneinsatz ohne Schwund ansetzt, kalkuliert zu knapp.

Deckt der Verkaufspreis auch Personal und Miete?

Nein. Der Rechner ermittelt den Rohertrag – also das, was nach dem

Wareneinsatz übrig bleibt. Personal, Miete, Energie und Verwaltung gehen

davon noch ab. Welcher Rohertrag dafür reicht, zeigt die monatliche BWA.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nein. Der Rechner läuft vollständig im Browser. Es wird nichts an einen

Server übertragen und nichts gespeichert.

Buchhaltung für Ihr Gastronomie-Unternehmen auslagern?

Digitally Done übernimmt Buchhaltung und Lohnabrechnung für Gastronomen – digital, DSGVO-konform und zu einem transparenten Festpreis.

Lieber abgeben als selbst rechnen?

Die laufende Buchhaltung kostet 59 € im Monat, die Lohnabrechnung 39 €, beides zusammen 79 € – dazu 0,69 € je Buchung und 9 € je Mitarbeiter. Einheitlich, ohne Staffelung und ohne Mindestlaufzeit.